Heizen mit Erdwärme

Wärme von unten

Steigende Preise machen alternative Energieträger immer attraktiver. Beim Wohnen wird vor allem für Heizung und Warmwasser Energie verbraucht. Öl- und Gasheizungen haben dabei wegen stark steigender Preise ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen. So nutzen Pelletöfen zu kleinen Stäbchen gepresstes Restholz, Wärmepumpen nutzen vor allem die im Boden gespeicherte Wärme.

Die verbreiteten Erdwärmepumpen entziehen dem Boden Energie über eine 50 bis 100 Meter tiefe Sonde. Dort herrscht ganzjährig eine Temperatur von rund 12 Grad Celsius. Eine Erdsonde besteht aus mehreren Rohrleitungen, die am unteren Ende miteinander verbunden sind. In ihnen zirkuliert eine Soleflüssigkeit, die Wärme aus dem Erdreich aufnimmt und zur Wärmepumpe befördert. Dort überträgt ein Wärmetauscher die Erdwärme auf ein flüssiges Kältemittel, das dabei verdampft. Der Dampf gelangt in den Kompressor der Wärmepumpe und wird durch Druck weiter erwärmt. Ein Wärmetauscher gibt schließlich die Wärme an die Heizkörper im Haus ab.

Zwar verbraucht der Kompressor Strom. Effiziente Erdwärmepumpen gewinnen aus einer Kilowattstunde Strom jedoch das Vier- bis Fünffache an Heizenergie. Dazu sollte das Haus gut gedämmt sein, damit die Heizkörper nicht unnötig hoch erwärmt werden müssen.

Attraktive Förderung
Wer sich für das Heizen mit Erdwärme entscheidet, wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Darlehen unterstützt. Und natürlich kann der LBS-Bausparvertrag für die Finanzierung genutzt werden.

 

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