Gut versichert ist halb gebaut
Es ist wohl einer der spannendsten Momente im Leben eines Bauherren: Der Bagger kommt auf die Baustelle, um mit den Erdarbeiten zu beginnen. Wer mag da schon über langweilige Versicherungen nachdenken? Aber im Schadensfall können hohe Kosten entstehen.
Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung schützt, wenn aufgrund von Gefahrenquellen wie nicht gesicherten Gruben oder herumliegendem Baumaterial ein Unfall passiert. Experten raten zu einer Mindestdeckung von 2,5 Millionen Euro.
Auch vor Langfingern kann sich der Hausbesitzer schützen. Die Bauleistungsversicherung reguliert Schäden, die durch Diebstahl von Baumaterialen oder Vandalismus entstanden sind. Zusätzlich hilft sie bei Schäden durch so genannte „außergewöhnliche Witterungseinflüsse“ wie zum Beispiel starke Regengüsse. Einen Schutz vor Brand, Explosion oder Blitzschlag bietet die Rohbaufeuerversicherung.
Neben dem Haus kann auch die Finanzierung versichert werden - zum Beispiel gegen Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit. Für einen Alleinverdiener ist eine Restschuldenversicherung ratsam, die in seinem Todesfall die Hinterbliebenen gegen das noch zu zahlende Restdarlehen finanziell absichert. Beim Bauspardarlehen ist diese schon in Form einer Risikolebensversicherung automatisch eingebaut, sofern der Kunde nicht älter als 55 Jahre ist.







